Systematische Berufsorientierung

Systematische Berufsorientierung

Systematische Berufsorientierung an der

Dr.-Ernst-Schmidt-Realschule Ebern

In den letzten Jahren verändert sich – nicht zuletzt durch die „Digitale Revolution“ - unsere Arbeits- und Berufswelt rasant. Neue Berufsbilder und Studiengänge entstehen, Inhalte und Aufgaben werden neu definiert, schulische Bildungsgänge angepasst. Für die Berufswahl unserer Schülerinnen und Schüler bedsysbo puzzleeutet dies zum einen größere Vielfalt, aber zum anderen dadurch auch Verwirrung und Unsicherheit bezüglich der richtigen Entscheidung. Um dieser Situation Rechnung zu tragen und die Jugendlichen im Laufe ihrer Schulzeit bei der Berufswahl zu begleiten, ihnen Hilfe und Orientierung zu bieten, haben wir für unsere Schule ein systematisches Konzept ausgearbeitet. Es beginnt bereits in der 5. Klasse und setzt bis zur 10. Klasse immer wieder neue Impulse und Schwerpunkte:

 

5./6. Klasse: SET

SET – Schüler entdecken Technik

(Projekt zum ersten Kontakt mit der Berufswelt im Bereich Technik)

  • auf freiwilliger Basis über zwei Jahre
  • teilweise in den letzten beiden Stunden am Vormittag, ansonsten nachmittags
  • betreut und koordiniert durch einen Mathematiklehrer (derzeit Frau Kilian)

 

8. Klasse:Potenzialanalyse, Betriebspraktikum in den Schulferien,

                   Girls‘ und Boys‘ Day

Vor Weihnachten Elterninfobrief durch das BFZ und 8.-Klass-Praktikum in den Schulferien

  • vor den Weihnachtsferien werden die Eltern über die Potenzialanalyse informiert
  • gleichzeitig wird den Eltern nahegelegt, dass es von schulischer Seite erwartet wird und sinnvoll ist, im Laufe der 8. Klasse zumindest ein Betriebspraktikum während der Schulferien zu absolvieren (wenn möglich nach der Potenzialanalyse)
  • Versicherung wird für zwei Wochen Praktikum von der Schule organisiert, wenn von Eltern gewünscht
  • Ansprechpartner hierfür ist möglichst ein BwR – Lehrer (derzeit Frau Jutta Schmidt)
  • Praktikumsplätze werden selbst gewählt, können aber auch in der Schule erfragt werden (Ansprechpartner: Frau Jutta Schmidt)

Potenzialanalyse in Zusammenarbeit mit dem BFZ Schweinfurt

  • verpflichtend für alle im ersten Halbjahr (Koordination durch Frau Heinrich)
  • an zwei aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten die Schüler in Teams und Einzelarbeit an verschiedenen Aufgaben und werden dabei beobachtet
  • der Klassenverband ist an beiden Tagen aufgehoben
  • anschließend gibt es von jedem Schüler ein „Stärke-Schwächen-Protokoll“
  • wird in Einzelfeedbackgesprächen zusammen mit den Eltern analysiert und besprochen
  • in den Pfingst- bzw. Sommerferien können die Schüler freiwillig verschiedene Berufsfelder des Handwerks ausprobieren, die durch das BFZ in den Räumen der ehemaligen Berufsschule angeboten werden
  • zusätzlich wird für jede 8. Klasse ein Praxistag festgelegt (in Absprache mit dem BFZ), an dem diese in der ehemaligen Berufsschule Berufsfelder ausprobiert (Termin wenn möglich zeitgleich mit dem Probeunterricht)

Girls‘ und Boys‘ Day

  • Schülerinnen und Schüler probieren für jeweils einen Tag auf freiwilliger Basis „typische Männer- bzw. Frauenberufe“ aus
  • freiwillige Basis
  • jedes Jahr im April

 

9. Klasse:Berufsberatung, Berufswahlseminar, Testtrainings und Vorstellungsgespräche, verpflichtendes einwöchiges               Betriebspraktikum während der Schulzeit

Systematische Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit

  • erster Vortrag im Oktober (doppelstündig am Vormittag in allen 9. Klassen) durch den Berufsberater der Agentur (derzeit Herr Stretz)
  • erster Klassenelternabend im Oktober mit Informationsteil der Eltern über den Verlauf der 9. Klasse im Hinblick auf die Berufswahl durch den Beratungslehrer (Frau Heinrich)
  • nach dem Berufswahlseminar Einzelberatung durch den Berufsberater

Berufswahlseminar in der dritten Januarwoche

  • zeitgleich mit dem Skikurs wegen Raumbelegung
  • an drei aufeinanderfolgenden Tagen
  • Fachvorträge durch Berufsvertreter aus verschiedenen Berufszweigen in der Region
  • jeweils in der 3. Bis 6. Stunde (Klassenverband aufgehoben)
  • Organisation durch Berufsberater und Beratungslehrer (Frau Heinrich)
  • zwei Elternabende zur Berufswahl (berufliche Möglichkeiten: Vortrag durch den Berufsberater und weiterführende Schulen: Vortrag durch Referenten der Schularten FOS, Gymnasium, Kolleg)
  • Organisation der Elternabende durch den Beratungslehrer

Testtrainings und Vorstellungsgespräche

  • Übungen am Nachmittag und im Rahmen des Berufswahlseminars durch den Berufsberater und Referenten der AOK
  • Bewerbungstraining teilweise im Unterricht (Deutsch, BwR und IT)

Ab dem Schuljahr 2017/2018 verpflichtendes einwöchiges Betriebspraktikum

  • zeitgleich mit dem bereits bestehenden Pflichtpraktikum der 9. Klassen in Sozialwesen vor Pfingsten
  • abgesichert durch eine für alle verpflichtende Praktikumshaftpflicht durch die Schule; diese gilt für zwei Wochen, kostet 1,60 €; es werden alle Schüler der 9. Klassen angemeldet, es sei denn sie melden sich bis Ende Oktober ausdrücklich davon ab (bei Herrn Schraud)
  • Betreuung und Koordination derzeit durch den 1. Konrektor (Herr Schraud)
  • Praktikumsplätze werden durch die Schule gestellt, können aber auch selbst gewählt werden (in diesem Fall bis Ende Januar mitteilen, wo das Praktikum abgeleistet werden soll)
  • Teilnehmende Firmen sind derzeit: Rösler (Memmelsdorf), Uniwell (Eyrichshof-Fischbach), und FTE (Ebern)

 

10. Klasse: Bewerbungen – Einstellungstests – Berufsberatung

Einzelbewerbung der Schüler für ihren jeweiligen Beruf

Eventuell erneute Beratung durch den Berufsberater oder den Beratungslehrer

 

Für Ratsuchende hier noch einige wichtige Links zur eigenen Recherche im Internet:

http://www.planet-beruf.de

http://www.berufe.tv/

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/

http://www.ausbildungsoffensive-bayern.de/

http://www.berufenet.arbeitsagentur.de/